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Schlosskapellen Vorplatz

Schlosskapelle St. Nikolaus

In einer Urkunde aus dem Jahre 1595 wird bereits eine Erweiterung der unterhalb des Schlosses gelegene Kapelle beschrieben,  an deren Stelle der Burgherr Ferdinand von Bassenheim eine neue  Pfarrkirche errichten und am 16. September 1711 durch den Weihbischof neu einsegnen ließ.

 

Der Grundstein der heutige Schlosskapelle wurde am 2. November 1893 gelegt und geht auf einen Entwurf des Diözesanbaumeisters Maximilian Meckel zurück. Sie wurde an Stelle der auf Veranlassung der Baronin Agnes von Biegeleben niedergelegten ehemaligen Pfarrkirche erbaut. Geweiht wurde die Schlosskapelle dem Heiligen Nicolaus am 10. Juni 1895.

 

Baronin Agnes von Biegeleben ließ diese Kapelle als Gruftkapelle für ihre Familie erbauen und in der Folge wurden 4 Mitglieder der Familie dort beigesetzt. Ebenfalls ruhen dort  die Gebeine des Grafen Johann Maria Rudolph von Bassenheim, sowie die Schädel zweier Ehefrauen des ehemaligen Amtmannes Haas, welche beide im Kindbett gestorben sein sollen. Die gemeinsame Grabplatte der beiden Frauen befindet sich an der Schlossmauer gegenüber dem Eingang zur Schlosskapelle.

 

Die unter Denkmalschutz stehende Kapelle wurde im Jahr 1956 von den Erben des Generalmajors Ludwig Freiherr von Biegeleben der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer, Kransberg übereignet.

 

1983 bis 1985 erfolgte eine Grundinstandsetzung des Daches sowie der Außenmauern und anschließend eine umfangreiche Restaurierung des Innenraumes, die von der katholischen Kirchengemeinde in Eigenleistung durchgeführt wurde. Im Jahr 1994 endeten die Arbeiten mit der Restaurierung des historischen Altars.

 

In der Zeit von Anfang Mai bis Anfang Oktober findet der werktägliche Gottesdienst in der Schlosskapelle St. Nicolaus statt. Näheres entnehmen Sie bitte dem aktuellen Gottesdienstplan.

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